Gemeinsames Team der Universität Innsbruck, der RWTH Aachen, des Forschungszentrums Jülich und der Alpine Quantum Technologies (AQT) demonstrieren fehlertolerante Quantenberechnungen ohne solche Unterbrechungen.

Mittelkreismessungen sind eine der größten praktischen Hürden bei der Quantenfehlerkorrektur bei codierten Qubits. Forscher in Innsbruck und Aachen haben nun vorgeschlagen und experimentell gezeigt, dass ein universeller, fehlertoleranter Quantenalgorithmus ohne solche Messungen ausgeführt werden kann. Mit einem Quantenprozessor auf Basis gefangener Ionen führte das Team erfolgreich Grovers Quantensuchalgorithmus auf drei logischen Qubits aus.

Ein zentraler Engpass in den heutigen führenden Ansätzen zur Quantenfehlerkorrektur ist die Notwendigkeit, den Quantenprozessor während der Berechnung wiederholt anzuhalten und zu messen – ein Prozess, der langsam, technisch anspruchsvoll und selbst eine bedeutende Fehlerquelle darstellt.

Nun hat ein gemeinsames Team der Universität Innsbruck, der RWTH Aachen, des Forschungszentrums Jülich und des Ablegers Alpine Quantum Technologies (AQT) fehlertolerante Quantenberechnungen ohne solche Unterbrechungen demonstriert.