Das Forschungszentrum Jülich berichtet auf seine Website:

„Dr. Ying-Jiun Chen vom Forschungszentrum Jülich erhält den 2026 IUPAP Early Career Scientist Prize in Magnetism. Die internationale Physikorganisation IUPAP würdigt damit ihre wegweisenden Arbeiten zu Quantenmaterialien und ultradünnen 2D-Magneten.

Die International Union of Pure and Applied Physics (IUPAP) ist die weltweite Dachorganisation für Physik. Der Nachwuchspreis zählt zu den wichtigsten internationalen Auszeichnungen für junge Forschende auf dem Gebiet des Magnetismus. Verliehen wird der Preis auf der International Conference on Magnetism 2027 in Puerto Rico, der größten Tagung der weltweiten Magnetismus-Community.

Dr. Ying-Jiun Chen forscht am Peter Grünberg Institut für Elektronische Eigenschaften (PGI-6) des Forschungszentrums Jülich. Sie untersucht Materialien, die nur aus wenigen Atomlagen bestehen und besondere magnetische Eigenschaften besitzen. Solche Materialien gelten als vielversprechend für künftige Informationstechnologien, etwa für energiesparende Datenspeicher oder neuartige Computerchips. Dabei nutzt sie moderne spektroskopische und mikroskopische Methoden wie die Impulsmikroskopie.

Ein wichtiger Erfolg ihrer Arbeit war der Nachweis spezieller elektronischer Zustände, Fermi-Bögen, in einem sogenannten topologischen 2D-Magneten. Diese könnten neue Möglichkeiten eröffnen, den bislang kaum genutzten Bahndrehimpuls von Elektronen für die Informationstechnologie einzusetzen.“

Weiterlesen auf der Forschungszentrum Jülich-Website: https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/meldungen/2026/iupap-early-career-award