Die Universität Paderborn koordiniert das neue Verbundprojekt „Detector Engineering to Enable Quantum Technology“ (DETEQT), das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) über drei Jahre mit rund sechs Millionen Euro gefördert wird. Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung von Schlüsseltechnologien für photonische Quantenprozessoren, die künftig in Quantencomputern, der Quantenkommunikation und Quantensensorik eingesetzt werden sollen.

Im Mittelpunkt stehen sogenannte Nanodraht-Einzelphotonendetektoren (SNSPDs). Diese sollen so weiterentwickelt werden, dass bestehende technische Hürden bei Skalierbarkeit, Integration und Leistungsfähigkeit photonischer Quantum Processor Units (QPUs) überwunden werden. Damit soll die Praxistauglichkeit dieser Systeme deutlich verbessert werden.

An DETEQT beteiligt sind zahlreiche Partner aus Wissenschaft und Industrie, darunter die Technische Universität München, die Universität Heidelberg, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt sowie mehrere technologieorientierte Unternehmen. Parallel dazu startet das von Prof. Dr. Tim Bartley geleitete Cluster „Photonische Systemtechnik“, das sieben geförderte Verbundprojekte bündelt und die Zusammenarbeit innerhalb der deutschen Quantentechnologie-Landschaft stärken soll.